Mystische Wracktauchgänge heute ohne Sonne
Mystische Wracktauchgänge heute ohne Sonne und damit heißt es: Leinen los für unsere täglichen Tauchausfahrten im März 2026!
Unsere Tauchguides berichten an dieser Stelle jeden Tag von den Sichtungen der kleinen und auch großen Schätze, die unser schönes Rotes Meer zu bieten hat. Außerdem erzählen sie über all das, was sie auf dem Meer und unter Wasser erlebt haben. Auch über die wundervollen Erlebnisse auf unseren mehrtägigen Minisafaris halten sie euch stets auf dem Laufenden. Egal, ob Early Morning Dive oder Nachttauchgang – ihr könnt es mitverfolgen. Auch Wracktauchgänge in Abu Nuhas oder an der Thistlegorm stehen auf dem Programm. Ob im Norden oder Süden, ihr seid mit an Bord!
Und das Beste? Unsere Berichte über die Tauchausfahrten unserer Boote erscheinen täglich! 365 Tage im Jahr könnt ihr mit uns zusammen auf die Reise gehen und im Roten Meer abtauchen! Seid dabei und lasst euch immer wieder aufs Neue verzaubern. Willkommen zu unseren täglichen Tauchausfahrten!
Lufttemperatur
![]() Petra |
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Abu Musa
- Tauchplatz 1: Giftun Ham Ham
- Tauchplatz 2: Balena
Mit leichtem Wind ging es heute Richtung Osten mit der Musa. Erster Anlaufplatz war Giftun Soraya Ham Ham als One Way Drift Dive. Abgetaucht wurde anfänglich bei den beeindruckenden Gorgonien an den zwei Ausbuchtungen im Norden. Diese sind sowohl auf 15 Meter als auch auf 30 Meter sehr schön zu bestaunen. Bei bedingt guter Sicht heute, über wie unter Wasser, gab es jedoch einiges Tolles zu beobachten. Zwei stattliche Napoleon-Lippfische, von immerhin fast einem Meter, wurden unter anderem gesichtet. Masken-Kugelfische, Seesterne und ein Strudelwurm gab es zu sehen. Einiges an Schwarmfisch wie Füsiliere ebenfalls. Mit guter Gegenströmung zum Ende hin freuten sich dann alle umso mehr auf ein leckeres Mittagessen und eine ausgedehnte Ruhepause.

Zweiter Tauchspot war das Wrack Balena, das „Hausriff“ von James & Mac. Das seit 2001 dort liegende Safariboot ist ebenso für juvenile Meeresbewohner wie seinen Schneckenreichtum bekannt. Zufrieden und ausgepowert ging es dann wieder Richtung Tauchbasis, wo alle im Shaab Stella den Tag ausklingen ließen und die Eindrücke des Tages teilten. So wurde wieder ein schöner Tag auf der Musa beendet. Die Crew wünscht allen einen tollen Abend und freut sich auf die nächsten Abenteuer unter Wasser.

![]() Loris |
![]() Thorsten |
Abu Scharara
- Tauchplatz 1: Erg Somaya
- Tauchplatz 2: Giftun Soraya
Unser erstes Ziel am heutigen Tage war Erg Somaya. Bei nicht vorhandener Strömung ging es für uns durch den markanten Durchbruch beim tieferen Block an der Steilwand und auch der Kamin wurde von einigen inspiziert. Beobachtet wurden wir dabei unter anderen von neugierigen Fledermausfischen, hübschen Schriftfeilenfischen und einigen Riesenmuränen. Imposant war eine Ansammlung von Hunderten Halbschnäblern, knapp unter der Wasseroberfläche.

Aufgrund des inzwischen eingesetzten Sandsturmes entschieden wir uns für einen stationären Tauchgang bei Giftun Soraya. Bei mystischen Bedingungen inspizierten wir in aller Ruhe das Plateau und konnten dabei einiges entdecken. So zeigten sich eine riesige Dickkopf-Makrele, ein Fransen-Drachenkopf, der ansässige Schwarm mit über 30 Wimpelfischen und am Ende badeten wir in einem Meer von Füsilieren. Nach einem interessanten Tag fuhren wir zufrieden zurück in unseren Heimathafen.
![]() Simone |
![]() Hamed |
Abu Salama
- Tauchplatz 1: Giftun Soraya
- Tauchplatz 2: Giftun Soraya
Guten Morgen von der Abu Salama. Heute ging es für die Einsteigertour inklusive OWD-Tauchkurs nach einen großen Applaus hinaus auf das Rote Meer. Der Wind treibt Sand über die See, somit waren wir bei der Wahl der Tauchplätze etwas eingeschränkt. Wir entschieden uns für „Giftun Soraya“. Der Tauchkurs übte hier die ersten Freiwasser-Tauchgänge und einige Skills, damit bald zukünftige Taucher geboren werden können. Die Einsteiger tauchten nach einem Blei-Check ab und erkundeten als Erstes die südwestliche Riffseite. Riesenmuränen, Tigerstrudelwurm, ein Titan-Drückerfisch und Feuerfische zeigten ihre Schönheit bei mittelmäßiger Sicht.

Anschließend gab es eine kurze Pause und wir entschieden uns, aufgrund des Wetters, den zweiten Tauchgang am gleichen Ort zu machen – nur diesmal die andere Seite. In der zweiten Runde gab es einen schwanzlosen Blaupunktrochen, angriffslustige Clownfische und Kaiserfische, die sich im Quallen-Buffet bedienten. An einem Korallenblock gab es eine Versammlung von Wimpelfischen, die ihre Köpfe zusammensteckten, um zu entscheiden, in welche Richtung es für sie weitergehen sollte. Während des Sichheits-Stops gab es noch einige hungrige Makrelen zu beobachten, die ihre Beute am Riff entlang jagten. Jetzt aber zurück auf die Salama, gemütlich Mittag und eine wohlverdiente Pause machen. Sicher steuerte unser Kapitän die Salama wieder in den Heimathafen. Bis zum nächsten Mal, mit hoffentlich mehr Sonne am Himmel, Simone & Hamed!
![]() Janina |
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El Joker
- Tauchplatz 1: El Minja / Mohamed Hassabella
- Tauchplatz 2: Excalibur
Moin von der Joker! Wir machten uns heute mit einer kleinen Gruppe auf den Weg aufs Rote Meer. Nach einem großen Applaus für Rambo und seine Crew machten wir uns auf ins Abenteuer. Wir entschieden uns heute für ganz besondere Tauchgänge, denn wir wollten wortwörtlich in die Geschichte eintauchen. Deshalb entschieden wir uns in unserem ersten Tauchgang gleich zwei Wracks in einem zu betauchen.
Wir steuerten die El Minja direkt vor den Hafen Hurghadas an. Das Wrack der El Minja ist ein ägyptisches Minensuchboot vom sowjetischen Typ T-43, das Anfang 1970 von israelischen Jets vor dem Hafen von Hurghada versenkt wurde. Das 60–70 Meter lange Schiff liegt auf der Seite in 18–32 Metern Tiefe. Somit machten wir uns auf den Weg in die Tiefe. Doch bevor wir die El Minja betauchten, schlugen wir einen Südostkurs ein und machten einen kleinen Abstecher zur Mohamed Hassabella, einem kleinen Fischkutter, der dort 2001 gesunken war.

Es entstand eine mystische Stimmung, als das Wrack aus dem tiefen Blau hervortrat und wir es bewundern konnten. Es stand aufrecht auf dem Meeresgrund, wie es zuvor auf den Wellen schipperte. Der Mast ragte immer noch in die Höhe und die Gitter waren von bunten Korallen bewachsen. Dort tummelten sich kleine Fahnenbarsche und es wimmelte nur so von Leben. Wir entdeckten Feuerfische, die gemächlich durch ihr Heim streiften und die unsere Fotografen ablichten konnten. Über uns schossen Thunfische und Makrelen umher, die Unruhe ins Wasser brachten und die Schwarmfische im Blau umherscheuchten. Zudem schauten uns zwei große Augen an, die einem großen Kofferfisch gehörten – ein süßer Anblick, der allen Tauchern ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Außerdem konnten wir am Rand des Wracks noch die Überreste der Fischernetze sehen, die uns mehr über die Vergangenheit des Wracks erzählten.
Anschließend machten wir uns auf den Weg zur El Minja. Dort angekommen betauchten wir die Vorderseite des Wracks und begutachteten die Überbleibsel der Geschichte. Ebenfalls entdeckten wir Einkerbungen und Löcher, die voll waren mit Tausenden Glasfischen. Eine Muräne konnte die El Minja ebenfalls ihr Zuhause nennen; diese schaute mit ihrem riesigen Kopf aus einer kleinen Einkerbung heraus. Auf unserem Rückweg zum Aufstiegsseil entdeckten wir Seenadeln, die sich auf der Seite des Bootes angesiedelt hatten. Anschließend tauchten wir langsam am Seil auf und bewunderten den Ausblick auf das Wrack von oben sowie den Ausblick ins Blauwasser, in dem sich Quallen tummelten.

Anschließend genossen wir das reichhaltige Mittagessen auf der Joker und wärmten uns ein wenig auf. Weil wir vom ersten Tauchgang so begeistert waren, konnten wir alle nicht genug von Wracks bekommen und entschieden uns, den Wracktag weiter auszubauen. Deshalb steuerten wir die Excalibur an. Es handelte sich hierbei um ein ehemaliges Safariboot, das aufgrund eines Feuers im Jahr 1996 sank. Also wollten wir uns das doch mal genauer anschauen.
Auch hier tauchten wir an der Leine ab und erreichten das Wrack. Dort umkreisten wir das ehemalige Safariboot, das nun ebenfalls von Korallen bewachsen war. Dort kreisten auch Feuerfische umher. Auch hier waren die Löcher und Einkerbungen voller Glasfische – ein tolles Treiben, das wir uns anschauten. Zudem entdeckten wir ebenfalls Muränen sowie Fahnenbarsche. Als wir im flacheren Bereich das Schiff von oben bewunderten, entdeckten wir außerdem einige Kugel- sowie Kofferfische – ein schöner Anblick zum Ende des zweiten Tauchgangs.

An Bord der Joker wurden wir bereits erwartet und empfangen. Anschließend machten wir uns nach unseren Tauchgängen in die Geschichte wieder auf den Weg in den heimischen Hafen. Dort wartete Shaab Stella bereits auf uns – somit bis zum nächsten Abenteuer im Roten Meer.
Sonnige Grüße von der Joker wünscht Janina!
Unsere Berichte über die Tauchausfahrten unserer Boote erscheinen täglich! 365 Tage im Jahr könnt ihr mit uns zusammen auf die Reise gehen und im Roten Meer abtauchen! Kommt an Bord und lasst euch immer wieder aufs Neue verzaubern. Auch morgen könnt ihr wieder dabei sein und die Erlebnisse unserer Tauchguides mitverfolgen.
Mystische Wracktauchgänge heute ohne Sonne, Ägypten, Rotes Meer, Hurghada, Deutsche Tauchschule, Tauchen, Tauchkurse, Red Sea Partner, Red Sea Shop – Fotonachweise: James & Mac, mit freundlicher Genehmigung von unseren Fotografen: Sven Kahlbrock, salzeproductions, Thorsten Rieck, Olaf Mayr, Katharina Tretter, JJ, Simone, Janina






