Auch ohne Walhai gab es jede Menge Highlights heute
Auch ohne Walhai gab es jede Menge Highlights heute und damit heißt es: Leinen los für unsere täglichen Tauchausfahrten im September 2026!
Unsere Tauchguides berichten an dieser Stelle jeden Tag von den Sichtungen der kleinen und auch großen Schätze, die unser schönes Rotes Meer zu bieten hat. Außerdem erzählen sie über all das, was sie auf dem Meer und unter Wasser erlebt haben. Auch über die wundervollen Erlebnisse auf unseren mehrtägigen Minisafaris halten sie euch stets auf dem Laufenden. Egal, ob Early Morning Dive oder Nachttauchgang – ihr könnt es mitverfolgen. Auch Wracktauchgänge in Abu Nuhas oder an der Thistlegorm stehen auf dem Programm. Ob im Norden oder Süden, ihr seid mit an Bord!
Und das Beste? Unsere Berichte über die Tauchausfahrten unserer Boote erscheinen täglich! 365 Tage im Jahr könnt ihr mit uns zusammen auf die Reise gehen und im Roten Meer abtauchen! Seid dabei und lasst euch immer wieder aufs Neue verzaubern. Willkommen zu unseren täglichen Tauchausfahrten!
![]() Thomas |
![]() MoMo |
Abu Lulu
- Tauchplatz 1: El Fanadir Dacht
- Tauchplatz 2: El Fanadir Dacht Dacht
Die verborgenen Meister von El Fanadir! Auf den ersten Blick wirkt El Fanadir wie ein friedliches, sonnenbeschienenes Riffband im türkisblauen Wasser vor Hurghada. Es ist zwar nicht das Great Barrier Reef, wird aber auch „Hurghada Barrier Reef“ genannt. Die meisten Boote machen an der ruhigen, flachen Lagune im Süden fest. Hier ist das Wasser glasklar, und der helle Sandboden leuchtet weiß. Anfänger üben ihre Tarierung und ahnen noch nicht, was sich an diesem Riff alles entdecken lässt. Erfahrene Taucher wissen: Bei Fanadir lohnt es sich, genau hinzusehen.

Unser erster Tauchgang war stationär. Von der geschützten Lagune aus tauchten wir am flachen Riff entlang zu einem sandigen Plateau, das zwischen 12 und 22 Metern sanft abfällt. Zwischen vereinzelten Korallenblöcken sieht es fast aus wie in einer fremden Wüstenlandschaft. Hier schwimmt man am besten langsam und schaut ganz genau hin. Oft entdeckt man dabei einen Steinfisch zwischen dem Geröll oder einen Krokodilfisch, der flach im Sand liegt. Heute Morgen überraschte uns das Meer jedoch mit einem anderen Schauspiel: In der Nähe von Korallengeröll begegneten wir zwei riesigen Oktopussen, die offen sichtbar miteinander spielten. Schon ein einzelner Oktopus ist faszinierend, aber gleich zwei große Tiere bei ihrer Begegnung zu beobachten, war etwas Besonderes. Sie umschlangen einander und rollten über den Sand, während ihre Farben von tiefem Braun zu leuchtendem Weiß wechselten. Einige Minuten lang schwebten wir ganz still im Wasser und sahen ihnen gebannt zu.

Nach dem ersten Tauchgang gab es ein fantastisches Essen – besser als in einem Restaurant an der Marina von Hurghada! Anschließend stand unser zweiter Tauchgang an: ein sanfter Drift Richtung Süden zu Fanadir Dacht. Mit leichter Strömung im Rücken tauchten wir durch den Korallengarten, beobachteten die vielen kleinen Fische und ließen uns entlang der Riffwand zum Pick Up der Abu Lulu treiben. Gegen Ende des Tauchgangs begegneten uns eine Delfinmutter und ihr Jungtier. Und beim Safety-Stop sahen wir noch eine große Schildkröte! Fanadir drängt sich mit seinen Geheimnissen nicht auf. Wer sich Zeit nimmt und genau hinsieht, wird mit Überraschungen belohnt, die lange in Erinnerung bleiben. Danke für diesen schönen Tag und liebe Grüße vom Team Abu Lulu!
![]() Wael |
![]() Hamed |
Bahlul
- Tauchplatz 1: Abu Hashish
- Tauchplatz 2: Ras Disha
An diesem wunderschönen Samstagmorgen starteten wir unseren Tag mit einem kräftigen Applaus für die Crew der Bahlul. Nach kurzer Absprache entschieden wir uns, nach Abu Hashish zu fahren. Die Fahrt verlief relativ ruhig, und nach etwa 70 Minuten kamen wir an. Nach dem Briefing zogen wir unser Equipment an und sprangen voller Vorfreude ins Wasser. Wir machten einen Drift zur Leine Tauchgang und sahen eine Schildkröte, eine Hübsche Sternschnecke, viele Muränen, Feuerfische, Fledermausfische, einen Skorpionfisch und einen Thunfisch. Nach mehr als einer Stunde kamen wir zum Boot zurück, genossen das Mittagessen und machten eine entspannte Pause.

Für den zweiten Tauchgang entschieden wir uns für Ras Disha. Nach dem Briefing sprangen wir ins Wasser und tauchten stationär. Dabei sahen wir Zackenbarsche, einen Barrakuda, eine Dickkopfmakrele und eine Milchflasche. Anschließend traten wir die Rückfahrt an und freuten uns auf ein kühles Getränk in unserer Shaab Stella Lounge.
![]() Yasmin |
![]() Sascha |
Abu Salama
- Tauchplatz 1: Abu Hashish
- Tauchplatz 2: Ras Disha
Wo steht die Sonne? Im Süden! Und genau dorthin sind wir heute mit der Abu Salama gesegelt. Den ersten Tauchgang haben wir in Abu Hashish gemacht. Bei unserem kurzen Abstecher zum Marktplatz in der Höhle haben wir zwei große rote Seesterne entdeckt, und auf dem Sandplateau über der Höhle segelten kleine Blasen wie ein Vorhang der Oberfläche entgegen. Auf dem Weg zur Lagune trafen wir auf Makrelen, Maskenkugelfische, Riesenkugelfische und viele andere Riffbewohner. Kurz vor dem Boot entdeckten wir eine sehr scheue Schildkröte.

Zur Mittagspause hatten wir ein leckeres Büfett und nutzten die freie Zeit, um uns mit den Tauchern der Abu Galambo und der Bahlul über Seemannsgarn auszutauschen. Zum zweiten Tauchgang hat der Kapitän das Boot nach Ras Disha verlegt. Dort haben wir uns gleichmäßig aufgeteilt: Die einen machten einen Drift zur Leine Tauchgang, die anderen erkundeten die Ergs stationär. Gesehen haben wir freischwimmende Muränen, Makrelen, einen Barrakuda und einen rostbraunen Fransendrachenkopf. Zur Feier des 800. Tauchgangs von Jens gab es noch einen leckeren Kuchen. Jetzt fahren wir hart am Wind in Richtung Shaab Stella, und morgen gehen unsere Abenteuer weiter.

![]() Petra |
![]() Falk |
Abu Musa
- Tauchplatz 1: Shaab Sabina
- Tauchplatz 2: Giftun Ham Ham
Heute konnte von der Musa ein fantastischer Applaus für Captain und Crew vernommen werden, denn es ging auf Ganztagestour. Die erste Aufgabe des Tages bestand in der Tauchplatzentscheidung, die nach kurzer Abwägung und einer kleinen demokratischen Abstimmung mit Shaab Sabina als ersten Tauchgang endete. Da mit Strömung zu rechnen war, wurde sich natürlich für einen Drift entschieden. Gesagt, getan, ließen wir uns über den Korallengarten abwerfen. Als Erstes schauten wir am Zuhause der ansässigen Schildkröte vorbei, trafen diese dort aber nicht an. Vielleicht ist sie unterwegs und trifft sich mit Freunden. Nichtsdestotrotz führten wir unseren Weg über den Garten weiter und trafen auf allerlei Schwarmfisch: mehrere Schwärme an Füsilieren, sowohl Rotmeer-Füsiliere, oben blau, unten silbern, als auch Goldstreifen-Füsiliere, oben goldgelb, unten silbern. Aber auch Schwärme an Sargents und sogar ein kleiner Schwarm Flötenfische kreuzten unseren Weg. Fast schon zurück am Schiff erwartete uns jedoch noch ein Highlight. Von der Riffseite kam plötzlich ein kleiner Adlerrochen angeflogen, schwamm knapp vor uns vorbei und verschwand in Richtung Blau.

Mit einem ausgiebigen Mittagessen feierten wir den erfolgreichen Tauchgang und nach einer erholsamen Pause sollte es dann zu unserem zweiten Tauchplatz gehen. Hier entschieden wir uns für Giftun Soraya Ham Ham. Da wir schon mit einer etwas stärkeren Strömung rechneten, erwarteten wir einen etwas entspannteren Tauchgang, und so sollte es auch kommen. Kaum im Wasser, ließen wir uns bis auf Höhe des Plateaus ab, und dann brauchten wir auch schon nichts mehr zu machen. Die Arbeit übernahm die Strömung und ließ uns in einem eiligen, aber dennoch entspannten Tempo zuerst an der Steilwand entlangtreiben und später dann über das Plateau schweben. Natürlich hielten wir Ausschau im Blauen nach Großfisch. Fündig wurden wir jedoch bei einem „Kleinfisch“: Ein junger Napoleon schwamm gelassen an uns vorbei. Deutlich fündiger sollten wir bei den Tarnkünstlern werden. Zuerst fanden wir einen kleinen Drachenkopf und gleich darauf sogar noch einen Fransen-Drachenkopf. Zu guter Letzt fanden wir dann noch einen Teppich-Krokodilfisch und konnten anschließend mit so vielen Eindrücken im Gepäck entspannt mit unserer Musa Richtung Shaab Stella tuckern.
![]() Loris |
![]() Oskar |
Abu Scharara
- Tauchplatz 1: Carlson’s Corner
- Tauchplatz 2: Giftun Ham Ham
- Tauchplatz 3: Balena
Heute ging es mit der Scharara zum ersten Tauchgang nach Carlson’s Corner als stationärer Tauchgang. Mit dabei ein AOWD-Kurs, der hier gleich die Übung Tarierung in Perfektion gemacht hat. Wir reden heute nicht lange um den heißen Brei: Der Tauchgang war gut. Keine allzu große Strömung, aber zumindest auf dem ersten Tauchgang hat das gewisse Etwas gefehlt. Auch die Sandaale wurden heute von allen vergeblich gesucht. Zum Schluss konnten und durften wir uns dann noch an den kleinen Dingen erfreuen: Innerhalb von wenigen Minuten gab es noch drei Nacktschnecken unterschiedlicher Art und einen Krokodilfisch. Dann ging es zurück zum Boot und zum leckeren Essen – heute mit Chicken. Das heißt, danach ist das Mittagsschläfchen fast ein Muss.

Den zweiten wollten wir eigentlich da weitermachen, wo wir gestern aufgehört haben, aber das müssen wir uns wohl doch für morgen aufsparen, da die Wellen zu hoch waren. Somit ging es nach Ham Ham als Drift zur Leine. Da wurden dann aber spätestens alle zufriedengestellt, als der erste Napoleon direkt auf uns zukam. Und aller-allerspätestens zehn Minuten später waren alle super happy, als uns ein Adlerrochen am Drop-off begegnete und mehrere Minuten geblieben ist – bestimmt auch noch länger. Leider halten sich weiterhin nicht alle Leute an das Gesetz (anderes Tauchcenter): Jagt dem Tier nicht hinterher! Somit wurde die Spielrunde mit dem Kleinen dann durch Externe mit ihren GoPro-Sticks beendet. Am Riff angekommen, kam uns dann noch einmal ein kleiner Napoleon entgegen und somit war die Sache durch: ein supertoller Tauchgang!

Für den Kurs ging es dann noch zur Balena, und hier zögern wir die Sache heute nicht unnötig in die Länge: Schnecken, Schnecken, Schnecken und – wer hätt’s gedacht – noch viel mehr Schnecken! Natürlich auch die Fledermausfische, die wieder unterwegs waren, sowie viele Blaupunktrochen und Feuerfische. Den heutigen vierten gibt’s dann wieder in Shaab Stella. Proooost!
![]() Nicole |
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El Joker
- Tauchplatz 1: Shaab Abu Ramada Ost
- Tauchplatz 2: Shaab Abu Ramada West
Zur Einsteigertour mit Check-Dive versammelten sich unsere Gäste heute früh in der Basis. Dafür reichte 9 Uhr, und so konnte jeder etwas länger schlafen. Nachdem wir den Papierkram erledigt und das Equipment verstaut hatten, ging es zur El Joker. Dort gab es erst einmal ein Willkommen für alle. Kapitän Rambo und Crewmitglied Achmed, der auch unser Küchenchef war, wurden mit Applaus begrüßt. Heute hatten wir eine Gruppe Bekannter und Freunde an Bord. Da bot es sich an, die Gäste nach ihren Tauchplatzwünschen zu fragen. Selbstverständlich werden Gästewünsche immer berücksichtigt. Einfacher ist es natürlich, wenn die Gruppe sich gut abstimmen kann. Kapitän Rambo war mit der Auswahl einverstanden: Es sollte zum Aquarium bei Shaab Abu Ramada gehen.

Beim ersten Tauchgang nahmen wir das Riff zunächst auf die linke Schulter. Da ich als Tauchguide den Neoprenfischen gerne ausweiche, starteten wir vom Hauptriff aus zum Block, der etwas außerhalb in der Mitte des Riffs liegt. Dort wohnen zwei Garnelen in einem kleinen Loch, neben beziehungsweise zusammen mit einem Seeigel. Danach betauchten wir den schönen Bereich etwas außerhalb des Riffs bis zu den Blöcken auf der Nordostseite. Die Drachenköpfe, die dort sonst immer zu finden sind, suchten wir vergeblich. Heute hatten sie sich zu gut getarnt. Nach etwa 30 Minuten kehrten wir um und nahmen das Riff nun auf die rechte Schulter. Der Korallengarten dort ist wunderschön, aber auch an der Außenseite gibt es oft Schwärme von Meerbarben. So tauchten wir neben und durch die Fischgruppe. Alle waren sichtlich zufrieden mit diesem ersten entspannten Tauchgang.

Achmed hatte inzwischen ein leckeres Mittagessen zubereitet, und jeder freute sich auf das Essen und die anschließende Pause. Bevor wir uns zur Ruhe legten, überlegten wir noch, wohin es zum zweiten Tauchgang gehen sollte. Die Entscheidung der Gäste fiel schnell: noch einmal Aquarium, diesmal andersherum. Auch den zweiten Tauchgang machten wir stationär und nahmen das Hauptriff zunächst auf die rechte Schulter. Etwas vom Hauptriff entfernt liegen dort ebenfalls zwei toll bewachsene und bewohnte Blöcke, die man ganz gemütlich betauchen kann. Genau das taten wir. Wir sahen mehrere Stachelmakrelen, Füsiliere und Fahnenbarsche sowie Muränen und hatten einfach einen sehr entspannten Tauchtag. Nach 60 Minuten kamen wir zufrieden wieder an Bord. Kapitän Rambo brachte uns sicher zurück in den Hafen zu James & Mac, wo wir noch ein Weilchen zusammensaßen.
![]() Janina |
![]() Melina |
Abu Galambo
- Tauchplatz 1: Abu Hashish
- Tauchplatz 2: Malak Disha
Aufgrund unseres gestrigen Erfolgs auf der Abu Galambo kam der Wunsch nach einer erneuten Tour nach Abu Hashish und einem Disha-Platz auf. Also machten wir uns auf den Weg in den Süden. Für unseren ersten Tauchplatz wählten wir einen Drift zur Leine bei Abu Hashish. Trotz leichter Gegenströmung erreichten wir das Boot nach ca 65 Minuten. Auf dem Weg dorthin begegneten wir unter anderem einer freundlichen Schuldkröte und einem Oktopus, der seine Ärmchen auf einem Block ausbreitete. Wimpelfische, Gelbflossen-Meerbarben und einige Kegelschnecken zeigten sich uns auch noch! Insgesamt ein toller und entspannter Tauchgang, über den wir uns bei einem leckeren Mittagessen austauschten und anschließend einen Mittagsschlaf genossen!

Für unseren zweiten Tauchgang planten wir einen stationären bei Malak Disha, wobei wir zu unserem Glück auch noch das einzige Boot waren, das dort festmachte. Gerade abgetaucht, kreuzte eine wirklich große Makrele unseren Weg und schwamm zielstrebig an und vorbei! Auch ein Thunfisch zeigte sich uns kurz. Ein Buddy-Team hatte zudem eine tolle Begegnung mit einem Barrakuda-Schwarm von schätzungsweise 50 Tieren, die langsam und gleichmäßig durchs Blau gleiteten. Insgesamt also mal wieder ein toller Tauchtag! Wir versuchen nun, die Wellen auf der Rückfahrt zu überleben und freuen uns dann auf Shaab Stella. Bis morgen!
Unsere Berichte über die Tauchausfahrten unserer Boote erscheinen täglich! 365 Tage im Jahr könnt ihr mit uns zusammen auf die Reise gehen und im Roten Meer abtauchen! Kommt an Bord und lasst euch immer wieder aufs Neue verzaubern. Auch morgen könnt ihr wieder dabei sein und die Erlebnisse unserer Tauchguides mitverfolgen.
Auch ohne Walhai gab es jede Menge Highlights heute, Ägypten, Rotes Meer, Hurghada, Deutsche Tauchschule, Tauchen, Tauchkurse, Red Sea Partner, Red Sea Shop – Fotonachweise: James & Mac, mit freundlicher Genehmigung von unseren Fotografen: Sven Kahlbrock, salzeproductions, Thorsten Rieck, Olaf Mayr, Katharina Tretter, JJ, Simone, Janina, Steffi, Yasmin, Jase, Stine












