Viele Delfine und eine seltene Nacktschnecke
Viele Delfine und eine seltene Nacktschnecke und damit heißt es: Leinen los für unsere täglichen Tauchausfahrten im April 2026!
Unsere Tauchguides berichten an dieser Stelle jeden Tag von den Sichtungen der kleinen und auch großen Schätze, die unser schönes Rotes Meer zu bieten hat. Außerdem erzählen sie über all das, was sie auf dem Meer und unter Wasser erlebt haben. Auch über die wundervollen Erlebnisse auf unseren mehrtägigen Minisafaris halten sie euch stets auf dem Laufenden. Egal, ob Early Morning Dive oder Nachttauchgang – ihr könnt es mitverfolgen. Auch Wracktauchgänge in Abu Nuhas oder an der Thistlegorm stehen auf dem Programm. Ob im Norden oder Süden, ihr seid mit an Bord!
Und das Beste? Unsere Berichte über die Tauchausfahrten unserer Boote erscheinen täglich! 365 Tage im Jahr könnt ihr mit uns zusammen auf die Reise gehen und im Roten Meer abtauchen! Seid dabei und lasst euch immer wieder aufs Neue verzaubern. Willkommen zu unseren täglichen Tauchausfahrten!
Lufttemperatur
![]() Loris |
![]() Jo |
Abu Scharara
- Tauchplatz 1: El Fanadir Dacht
- Tauchplatz 2: El Fanadir Foc
Nach unserem morgendlichen Ritual geht die Reise heute Richtung Fanadir Dacht. Kapitän Adel setzt uns zum Drift ab. Als Erstes sehen wir eine freischwimmende spanische Tänzerin. Dann lösen zwei Oktopoden bei der Paarung unser Interesse ab. Es folgt noch eine Hundertschaft von Hornhechten und Flötenfischen auf der Jagd, um einen Ährenfischschwarm zu verkleinern.

Nach der Stärkung und der Erholung geht’s zum Drift Pick Up nach Fanadir Foc Foc Foc. Hier und heute keine Highlights, aber viele bunte Fische sowie sehr viele Muränen und Blaupunktrochen. Im Hafen verabreden wir uns für morgen und schauen uns unsere Unterwasserfotos an.
![]() Wael |
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El Joker
- Tauchplatz 1: Giftun Soraya
- Tauchplatz 2: Giftun Soraya
Am vierten Tag unseres Kurses legte die Joker ab und wir fuhren zur Insel Giftun. Dort begannen wir mit der Vorbereitung der Ausrüstung und erklärten die dritten Übungen für das Freiwassertauchen. Anschließend gingen wir voller Begeisterung ins Wasser, und die Teilnehmer meisterten alle Übungen sehr gut.

Danach gab es ein leckeres Mittagessen und eine kurze Ruhepause. Anschließend nutzten wir die letzte Gelegenheit für die Übungen, die viel Spaß gemacht haben. Danach kehrten wir zum Zentrum zurück, wo wir bei Getränken die restlichen Papierarbeiten erledigten. So war es ein wunderbarer Tag voller Erfolge.
![]() Afonso |
![]() Thorsten |
![]() Nicole |
Bahlul
- Tauchplatz 1: Stone Beach
- Tauchplatz 2: Giftun Ham Ham
Guten Morgen von der Bahlul! Bei kaum Wind starteten wir früh mit Höchstgeschwindigkeit Richtung Stone Beach. Ein wunderschöner Tauchplatz, der sowohl oberhalb als auch unter Wasser eine traumhafte Kulisse für Fotografen bietet. Unsere Gäste waren sichtlich begeistert, denn die Bahlul ist normalerweise für unsere Sondertouren oder Kurzsafaris im Einsatz. Heute durften sich einige Gäste über den Luxus freuen, dass die Tanks auf dem Boot nachgefüllt wurden, und für die Interessierten fand eine kleine Führung durch die Kajüten statt. Zudem bietet die Bahlul mehr als ausreichend Platz zum Entspannen und Sonnen. Nach circa einer Stunde Fahrt waren wir die Ersten an unserem Tauchplatz. Diesen betauchten wir stationär. Für jeden Taucher bietet sich dort etwas – von flacheren zwölf Metern bis zu vierzig Metern an der Drop-off-Kante. Zu unserer Freude fanden wir gleich zwei Rotmeersternschnecken, die dort verweilten. Ein großer Zackenbarsch wurde in einer Höhlenausbuchtung entdeckt, und ein Baby-Napoleon kam uns auf dem Rückweg zum Boot ebenfalls entgegen. Kurz nachdem alle wieder an Bord waren, traf ein zweites Boot ein. Perfektes Timing für die Weiterfahrt zu einem ruhigen Plätzchen für die Mittagspause.

Bei strahlend blauem Himmel und ohne Wind gab es ein leckeres Mittagessen mit Eis als Nachspeise und im Anschluss eine Oberflächenpause. Als zweiten Tauchspot steuerten wir Giftun Ham Ham an. Dort kann man sowohl stationär als auch als Drift zurück zur Leine oder als Drift Pick Up seinen Tauchgang machen. Ein Trupp mit fünf Tauchern machte den Drift und kam etwas erschöpft nach gut fünfzig Minuten wieder am Boot an, es herrschte Gegenströmung fast während des gesamten Tauchgangs. Dafür wurde jedoch der beliebte Langnasenbüschelbarsch entdeckt, der im Allgemeinen als sehr scheu gilt. Und zum Ende gab es auch noch drei Barrakudas und massig Quallen während des Safety Stops. Der andere Teil der Taucher hatte dagegen einen entspannten stationären Tauchgang, bei dem Schwärme von unter anderem Fahnenbarschen für Begeisterung sorgten. Nach diesen beiden wunderbaren Tauchgängen waren alle zufrieden, aber auch erschöpft. Bei ruhiger See machte sich die Bahlul wieder auf den Weg Richtung Heimat, wo wir uns gemeinsam an der Basisbar, dem Shaab Stella, zusammensetzten. Ein gelungener Tag neigte sich dem Ende zu, und vielleicht trifft man den einen oder anderen Gast das nächste Mal bei einer Mini-Safari auf der Bahlul wieder.

![]() Janina |
![]() Simone |
Abu Musa
- Tauchplatz 1: El Fanadir Foc
- Tauchplatz 2: El Fanadir Dacht Dacht
Aloha liebe Tauchfreunde von der Musa, wir machten uns heute in kleiner Runde auf den Weg nach Fanadir, um unseren Check-Dive zu starten. Nach einem Briefing zum Boot und Tauchplatz sprangen wir ins kühle Nass. Als ersten Tauchgang starteten wir in Fanadir Foc ins Abenteuer. Wir konnten auf unserem Tauchgang gleich einen Red Sea Walkman sowie zwei Buckeldrachenköpfe entdecken. Außerdem bewunderten wir an der Drop-off-Kante die Fischschwärme, die im Blau tanzten. Muränen und Blaupunktrochen begrüßten uns ebenfalls aus ihren Verstecken heraus. Zudem entdeckten wir einen großen Igelfisch, der unter einer Tischkoralle hervorschaute – einfach zum Knuddeln süß, wie er uns mit seinen großen Augen anschaute. Auch begegneten wir Drachenköpfen und einem neugierigen Oktopus. In unserem Safety Stop entdeckten wir einen gut getarnten Steinfisch sowie einen gepunkteten Schlangenaal, der sich langsam und elegant über den Sand schlängelte und zum Motiv unserer Fotografen wurde. Zudem zog ein kleiner Napoleonfisch direkt an uns vorbei.

Nach diesem tollen Tauchgang tauchten wir mit strahlenden Gesichtern an der Musa auf. Dort wurden wir erwartet, genossen die kurze Oberflächenpause und machten uns auf den Weg nach Fanadir Dacht. Dort angekommen sprangen wir erneut ins kühle Nass und wurden von einer bunten Korallenwelt empfangen, in der es nur so von Leben wimmelte. Auch hier entdeckten wir Fahnenbarsche, himmelblaue Füsiliere, Arabische Kaiserfische und Picasso-Drückerfische. Was die Artenvielfalt betrifft, kann man sich auf jeden Fall nicht beschweren. Wir sahen Muränen und Blaupunktrochen im Überfluss und genossen einen entspannten Drift-Tauchgang. In einer Anemone entdeckten wir Baby-Nemos – einfach ein süßer Anblick. Nach diesem gelungenen Tauchgang tauchten wir an der Joker auf. Anschließend machten wir uns auf den Weg in den heimischen Hafen, denn die Shaab Stella Bar wartet bereits auf uns. Somit: Adios und bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt: „Leinen los!“

Sonnige Grüße wünschen
Janina & Simone
![]() Jasmin (JJ) |
![]() MoMo |
![]() Oskar |
Abu Galambo
- Tauchplatz 1: Shaab Helua
- Tauchplatz 2: Shaab Helua
Heute ist die Galambo bei wenig Wind und einer Sonne, die dauerhaft lachte, ins Rote Meer gestartet. Auf dem Boot ist schnell das Delfin-Fieber ausgebrochen und unser Tagesziel war klar: „Wir wollen Delfine sehen!“ Also haben wir unsere ursprünglichen Pläne über Bord geworfen und Shaab Helua angepeilt. Auf dem Hinweg war es für kurze Zeit ein wenig wackelig, aber sonst war die See recht entspannt. Bei Helua angekommen konnten wir direkt einen Bikini-Schwarm an der Oberfläche sehen, um den auch ein paar kleine Boote kreisten. Also gingen die Blicke nicht mehr davon weg, denn das bedeutete: „Dort könnten Delfine sein.“ Und so war es auch. Also wurde sich schnell angezogen und wir sind ins Wasser gesprungen. Und da waren sie direkt – erst nur ein paar Tiere, die abgecheckt haben, ob wir auch lieb sind. Diese erste Gruppe zog wieder weiter, wir schwammen ein Stück weiter und positionierten uns im abgesperrten Durchgang, der bei Helua existiert. Dann kamen sie zurück: eine riesige Gruppe Delfine, mindestens 20 bis 25 Tiere, die durch uns hindurch, über uns, unter uns und an uns vorbei schwammen. Es war unglaublich schön, die Delfine so hautnah und von allen Seiten zu erleben. Als sie sich an uns sattgesehen hatten, zogen sie weiter und wir setzten unseren Tauchgang fort.

Endlich konnten wir auch die Schönheit von Shaab Helua auf uns wirken lassen. Doch nicht lange später kamen unsere Freunde noch einmal vorbei und zeigten sich ein letztes Mal. Unter Wasser fühlte sich dieser Moment wie eine Ewigkeit an, obwohl es wahrscheinlich nur ein paar Sekunden waren. Danach drehten wir um und tauchten zurück zum Boot. Für den ersten Tauchgang war das mehr als ausreichend. Am Boot angekommen erwartete uns ein leckeres Mittagessen von der Crew und wir starteten in die Mittagspause. Diese wurde jedoch nicht ganz ausgekostet, denn die Delfine waren wieder auf direktem Weg zu uns. Also ging alles ziemlich schnell und wir standen bald wieder in voller Ausrüstung an der Plattform und sprangen ins Wasser. Diesmal wollten wir einen stationären Tauchgang mit Pick Up machen – also vom stehenden Boot abtauchen und später wieder eingesammelt werden.

Die Vorfreude war groß, doch diesmal wollten die Delfine nicht noch einmal kommen. Das war aber überhaupt nicht schlimm, denn Helua – was auf Arabisch „schön“ bedeutet – ist auch ohne Delfine wunderschön bewachsen und absolut einen Tauchgang wert. Also gingen wir auf die Suche nach Riffbewohnern und hatten wieder Glück. Direkt im Kanal stand ein riesiger Schwarm Füsiliere, die im Licht spielten. Dort entdeckten wir auch einen Gelbpunkt-Strudelwurm. Etwas weiter sahen wir einen Steinfisch am Boden liegen. Ein paar Meter weiter lag ein Seestern, der zwei verkürzte Arme hatte, als wäre er in eine kleine Schlägerei geraten. Nach ungefähr 40 Minuten hatten wir noch ein weiteres Highlight: ein großer Oktopus, der sich von nichts und niemandem stören ließ und sogar für ein Foto posierte. Den restlichen Tauchgang verbrachten wir entspannt am Riff, bis wir zum Safety Stop kamen. Dann wurde noch die Boje geschossen, der „Beinmotor“ angeschmissen und im 90°-Winkel weg vom Riff geschwommen. Das Riff verschwand langsam im Blau, wir tauchten auf und wurden vom Boot eingesammelt. Ein wirklich toller und erfolgreicher Tag auf der Galambo!
Unsere Berichte über die Tauchausfahrten unserer Boote erscheinen täglich! 365 Tage im Jahr könnt ihr mit uns zusammen auf die Reise gehen und im Roten Meer abtauchen! Kommt an Bord und lasst euch immer wieder aufs Neue verzaubern. Auch morgen könnt ihr wieder dabei sein und die Erlebnisse unserer Tauchguides mitverfolgen.
Viele Delfine und eine seltene Nacktschnecke, Ägypten, Rotes Meer, Hurghada, Deutsche Tauchschule, Tauchen, Tauchkurse, Red Sea Partner, Red Sea Shop – Fotonachweise: James & Mac, mit freundlicher Genehmigung von unseren Fotografen: Sven Kahlbrock, salzeproductions, Thorsten Rieck, Olaf Mayr, Katharina Tretter, JJ, Simone, Janina, Titelbild: Sammy W.











