Wracks erkunden in Abu Nuhas und ein Walhai
Wracks erkunden in Abu Nuhas und ein Walhai und damit heißt es: Leinen los für unsere täglichen Tauchausfahrten im September 2026!
Unsere Tauchguides berichten an dieser Stelle jeden Tag von den Sichtungen der kleinen und auch großen Schätze, die unser schönes Rotes Meer zu bieten hat. Außerdem erzählen sie über all das, was sie auf dem Meer und unter Wasser erlebt haben. Auch über die wundervollen Erlebnisse auf unseren mehrtägigen Minisafaris halten sie euch stets auf dem Laufenden. Egal, ob Early Morning Dive oder Nachttauchgang – ihr könnt es mitverfolgen. Auch Wracktauchgänge in Abu Nuhas oder an der Thistlegorm stehen auf dem Programm. Ob im Norden oder Süden, ihr seid mit an Bord!
Und das Beste? Unsere Berichte über die Tauchausfahrten unserer Boote erscheinen täglich! 365 Tage im Jahr könnt ihr mit uns zusammen auf die Reise gehen und im Roten Meer abtauchen! Seid dabei und lasst euch immer wieder aufs Neue verzaubern. Willkommen zu unseren täglichen Tauchausfahrten!
![]() Wael |
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Abu Scharara
- Tauchplatz 1: Shaab Iris
- Tauchplatz 2: Shaab Samir
Am heutigen Donnerstag startete unsere Tauchausfahrt mit einer entspannten Bootsfahrt auf der Scharara zum ersten Tauchplatz Shaab Iris. Dort unternahmen wir einen stationären Tauchgang. Bei guten Bedingungen und klarer Sicht konnten wir den Tauchgang ganz entspannt genießen. Dabei begegneten uns verschiedene Skorpionfische, ein Steinfisch und eine Spanische Tänzerin.

Zurück an Bord gab es ein gemeinsames Mittagessen und anschließend eine gemütliche Oberflächenpause, bevor es zum zweiten Tauchgang weiterging. Dieser fand am Shaab Samir statt und wurde ebenfalls stationär durchgeführt. Auch hier waren die Bedingungen stabil und der Tauchgang verlief angenehm und problemlos. Unter Wasser sahen wir einen Krokodilfisch, eine Muräne und einen Strudelwurm. Auf dem Rückweg zur Basis ließen die Teilnehmer den Tauchtag bei einem Stück Kuchen gemütlich ausklingen.
![]() Loris |
![]() Thorsten |
Abu Galambo
- Tauchplatz 1: Malak Disha
- Tauchplatz 2: Ras Disha
Heute ging es mit der Galambo genau in die entgegengesetzte Richtung von gestern, und zwar in den Süden. Für unseren ersten Tauchgang fuhren wir nach Malak Disha, wo wir einen stationären Tauchgang machten. Die Sicht war heute relativ gut, was uns beim Thema Großfisch leider nicht allzu viel brachte. Aber das war hier überhaupt nicht schlimm, denn die wunderschönen Korallen und die vielen kleinen Fische machten das locker wieder wett. Gerade im Bereich des Steges, in den man natürlich nicht hineintauchen sollte, sondern nur davor, war es heute besonders schön. Das Lichtspiel direkt unter der Wasseroberfläche bot ideale Bedingungen für tolle Fotos und Videos. Tiermäßig gab es, wie hier eigentlich immer, einige Muränen und zwei etwas größere Stachelmakrelen, die unseren Weg kreuzten. Außerdem begegnete uns ein kleiner Schwarm Großmaul-Makrelen, der gerade auf Futtersuche war und mit offenen Mäulern im Formationsflug durchs Wasser schwamm. Dann ging es auch schon bald zurück zum Boot, wo das leckere Mittagessen auf uns wartete.

Den zweiten Tauchgang machten wir ebenfalls stationär in Ras Disha. Auch mal etwas Neues, denn normalerweise wird hier ein Drift gemacht. So hatten wir heute aber genügend Zeit und vor allem ausreichend Luft, um die einzelnen größeren und kleineren Blöcke ausgiebig zu begutachten. Auch den großen Korallengarten im Osten, der sich bis auf 22 m hinunterzieht, konnten wir in aller Ruhe erkunden. Und hier gab es tatsächlich noch eine kleine Überraschung: Bei einem Blick in den Korallengarten wuschelte plötzlich etwas auf einem kleinen Vorsprung herum. Nach näherer Betrachtung war dann allerdings gar nichts mehr zu sehen. Na ja, klein und wuschelig im Sand – was könnte das wohl sein? Ein Torpedorochen, der gerade versucht hatte, sich zu verstecken! Der Kleine ist wahrscheinlich noch nicht so alt, denn das Verstecken im Sand haben wir bei Zitterrochen auch schon besser gesehen. Aber einen Blickfang war er allemal! Danach begegneten uns noch zwei Muränen und der obligatorische Barrakuda-Schwarm unter dem Boot. Heute hatte sich dieser allerdings in zwei kleinere Schwärme aufgeteilt. Etwas ganz Besonderes gab es heute außerdem noch zu feiern: Christian machte in Ras Disha seinen 100. Tauchgang. Auf 100 weitere tolle Tauchgänge bei James & Mac! Und damit endet der heutige Tauchtag leider auch schon wieder. Und jetzt: Ab zur Shaab Stella Bar!
![]() Sascha |
![]() Nicole |
El Joker
- Tauchplatz 1: Shaab Quais Maksur
- Tauchplatz 2: Shaab Quais Panzer
Die Joker startete heute mit einer Einsteigertour ins Abenteuer Tauchen. Angesteuert wurde Shaab Quais Maksur, einer der Tauchplätze, der selbst bei erfahrenen Tauchern manchmal für etwas Orientierungslosigkeit sorgen kann. Da sollte jedoch niemand falschen Stolz besitzen und lieber einmal die Schildkröte machen, um sich zu vergewissern, ob man noch auf der richtigen Route ist. Wir genossen einen sehr entspannten Tauchgang und hatten den Tauchplatz mit unserer Gruppe ganz für uns allein. Dabei sahen wir einen Blaupunktrochen, zwei Arabische Kaiserfische, einen Drachenkopf und jede Menge Chromis und Fahnenbarsche. Zurück an Bord hatte Achmed bereits ein leckeres Mittagessen gezaubert. Satt und zufrieden legte anschließend jeder eine kleine Mittagspause ein.

Nachdem wir uns etwas ausgeruht hatten, ging es direkt weiter zum zweiten Tauchgang bei Shaab Quais Panzer. Dort wurden um 2020 fünf Militärfahrzeuge versenkt, selbstverständlich schadstofffrei, also ohne Öl oder Kraftstoffe. Unter anderem handelt es sich um einen Panzer und zwei Schwimmwagen. Die Fahrzeuge wurden als künstliches Riff angelegt und sind mittlerweile gut bewohnt. Das Korallenwachstum ist zwar noch nicht weit fortgeschritten, dafür gab es aber einiges zu entdecken. Gleich zwei Krokodilfische begegneten uns dort, außerdem ein Buckel-Drachenkopf, der fast unsichtbar im Sand lag, eine etwa 15 cm große Kegelschnecke und jede Menge Kleinfisch im Kanonenfahrzeug. Direkt davor tummelten sich ganze 17 Feuerfische in jeder erdenklichen Größe. Ein toller Anblick, den unsere Gäste ausgiebig genießen konnten. Nach diesen beiden entspannten und schönen Tauchgängen ging es zurück Richtung Heimathafen. Den Nachmittag ließen wir anschließend gemütlich in der Shaab Stella Bar bei James & Mac ausklingen.
![]() Mo Bakr |
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Abu Salama
- Tauchplatz 1: Stone Beach
- Tauchplatz 2: Shaab Alex
Bei Sonnenschein und angenehmen 32 °C am Morgen ging es heute mit der Salama Richtung Stone Beach auf Ganztagestour. Dort erwartete uns ein spannender stationärer Tauchgang. Das Riff beginnt bereits bei 1 m und fällt über 8 m bis auf mehr als 20 m Tiefe auf dem Plateau ab. Heute gab es keine Strömung, sodass wir ganz entspannt tauchen konnten. Dabei sahen wir viele Schwärme Füsiliere, Thunfische, Kugelfische, Straßenkehrer, zwei Muränen und einen Drachenkopf. Bei einem vielfältigen Mittagessen mit unter anderem Reis, Süßkartoffeln, Nudeln und Salaten konnten sich anschließend alle stärken. Danach genossen wir unsere Mittagspause bei Sonnenschein und traumhaftem Wetter.

Für den zweiten Tauchgang ging es nach Shaab Alex, wo wir einen Drift Pick Up machten. Dabei begegneten uns eine riesige freischwimmende Muräne, eine Seenadel, eine riesige Schildkröte, eine große Makrele, ein Schwarm Thunfische, viele Himmelblaue Füsiliere, Fahnenbarsche und Kugelfische. Außerdem sahen wir dort noch einige der üblichen Fische. Auf dem Rückweg fuhren wir noch bei Shaab James vorbei und hatten dort das Glück, mit einem Walhai zu schwimmen. Und das war es auch schon für heute. Jetzt fahren wir zurück zur Basis und können auf einen schönen Tag auf der Salama zurückblicken. Liebe Grüße von Mo Bakr!
![]() Thomas |
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Abu Musa
- Tauchplatz 1: Erg Somaya
- Tauchplatz 2: Shaab Dorfa
- Tauchplatz 3: Shaab James "Snorkel"
Heute war wieder einer dieser Tage voller Spaß und unglaublicher Überraschungen – und die größte davon wartete tatsächlich ganz am Ende auf uns! Unser Morgen begann perfekt, als wir an Bord unserer geliebten Abu Musa gingen und vom freundlichen Lächeln unseres Captains Sea Star begrüßt wurden. Heute hatten wir eine großartige Gruppe mit vielen sehr erfahrenen Tauchern an Bord, die schon voller Begeisterung darüber diskutierten, welche Tauchplätze wir wohl ansteuern sollten. Der ursprüngliche Plan und gemeinsame Wunsch war, weit in den Norden zu fahren. Doch kaum hatten wir die Leinen losgemacht und den Hafen verlassen, genügte ein kurzer Blick auf die Palmen beim Hotel, um uns eines Besseren zu belehren. Die Bäume schwankten ordentlich im Wind und auch die Wellen hatten offensichtlich ihren Spaß damit. Die Natur hatte gesprochen.

Also änderten wir kurzerhand unseren Plan und entschieden uns für Erg Somaya als ersten Tauchplatz des Tages. Wohin es am Nachmittag gehen sollte, wollten wir später entscheiden. Wir bauten unsere Ausrüstung auf, kontrollierten die Flaschen und trafen uns zu einem kurzen und knackigen Briefing. Da fast jeder der erfahrenen Taucher an Bord diesen Tauchplatz wahrscheinlich schon mindestens 20 Mal betaucht hatte, konnten wir uns dabei auf das Wesentliche konzentrieren. Dann hieß es Ausrüstung an, Masken richten und mit einem großen Schritt hinein ins tiefe Blau. Wie erwartet trafen wir beim Abtauchen auf etwas Strömung. Unsere Gruppe teilte sich ganz natürlich auf: Einige unserer Tiefenliebhaber gingen bis auf 35 m hinunter, während der Rest etwas flacher blieb. Und wie sich herausstellte, hatte die flachere Gruppe richtig Glück. Eine wunderschöne und völlig entspannte Meeresschildkröte glitt direkt neben ihnen durchs Wasser. Währenddessen erkundete die tiefere Gruppe die bekannte kleine Höhle auf 28 m. Diese sieht momentan besonders schön aus, denn überall leuchten farbenprächtige Weichkorallen, die sich sanft in der Strömung bewegen. Anschließend drifteten wir weiter hinaus ins Blau.
Um uns herum blitzte es silbern, während Makrelen, Thunfischschwärme und große Schwärme Himmelblauer Füsiliere an uns vorbeizogen. Dazu kamen unzählige kleine, farbenfrohe Fische. Insgeheim hatten wir natürlich alle denselben Wunsch: Vielleicht würde ja plötzlich ein Walhai aus dem Blau auftauchen. Zu diesem Zeitpunkt blieb das allerdings noch ein schöner Traum. Im weiteren Verlauf des Tauchgangs begegneten uns weitere jagende Thunfischschwärme und ein großer, neugieriger Napoleon-Lippfisch. Einige besonders glückliche Taucher blickten ganz am Ende ihres Sicherheitsstopps noch einmal hinaus ins tiefe Blau und entdeckten dort einen beeindruckenden großen Adlerrochen, der elegant durchs Wasser schwebte.

Zurück auf dem Boot war die Stimmung entsprechend großartig. Überall gab es strahlende Gesichter. Dazu kam ein fantastisches Mittagessen, das kaum besser hätte sein können. Nach dem Essen wurden Geschichten ausgetauscht, heißer Kaffee getrunken und ein kleines Mittagsschläfchen eingelegt. Danach stand die Entscheidung für unseren zweiten Tauchplatz an. Für den Nachmittag wählten wir einen echten Klassiker: einen Tauchplatz, an dem man ins Wasser springt, einen wunderschönen Drift genießt und am Ende wieder zum festgemachten Boot zurücktaucht. Zwei Ergs am Anfang, danach ein Block auf 16 m, einer auf 14 m, einer auf 13 m, ein weiterer auf 12 m und schließlich eine glasklare Lagune – das konnte natürlich nur Shaab Dorfa sein. Also ging es ein zweites Mal in die Ausrüstung und hinein ins Wasser. Die Strömung nahm uns direkt hinter der Ecke mit und trug uns angenehm in Richtung des 16-m-Blocks. Auf dem Weg tauchten wir durch die bekannte „Anemonenstadt“, in der unzählige verspielte Clownfische ihre Anemonen verteidigten. Am 16-m-Block angekommen, flogen wir über den sandigen Boden hinaus ins Blau in Richtung des 14-m-Blocks. Diesen umrundeten wir langsam und aufmerksam, bevor wir auf der Ostseite noch einmal intensiv ins Blau schauten. Vielleicht würde sich ja erneut ein Adlerrochen zeigen.
Dieses Mal ließ sich dort allerdings kein Großfisch blicken. Auf dem Weg zurück zum kleinen 13-m-Block zwischen dem 14-m-Block und Banana Reef konzentrierten wir uns auf die kleineren Dinge. Und unsere Geduld zahlte sich aus: Wir entdeckten eine winzige, wunderschön gemusterte Nacktschnecke sowie einen herrlichen Fleck violetter Weichkorallen, in dem sich einige fast durchsichtige kleine Garnelen versteckten. Weiter ging es um Banana Reef herum und durch den Kanal zum 12-m-Block. Als wir schließlich in die flache, lichtdurchflutete Lagune kamen, entdeckten wir einen seltenen juvenilen Blauen Schermesserfisch, der knapp über dem Sand entlangtanzte. Wir verbrachten noch entspannte 15 Minuten in der Lagune, bevor wir ganz ruhig wieder zur Oberfläche auftauchten.

Doch unser Tag war noch lange nicht vorbei. In genau dem Moment, als mein Kopf die Wasseroberfläche durchbrach, sah ich als Erstes unseren Captain auf dem Deck. Völlig aufgeregt machte er ein ganz bestimmtes Handzeichen: Walhai! Die Begeisterung war sofort da. Bei Shaab James war gerade ein Walhai gesichtet worden! Kaum waren wir über die Leiter wieder an Bord, zählte die Crew alle durch. Als sicher war, dass jeder zurück auf dem Boot war, gab unser Captain Gas. Durch die Wellen ging es direkt Richtung Shaab James. Am Riff angekommen, kam sofort das „Okay“ von der Crew. An Tauchflaschen dachte jetzt niemand mehr. Wir schnappten uns Masken, Schnorchel und Flossen und sprangen direkt wieder ins Wasser. Und da war er. Ein beeindruckender Walhai schwamm direkt unter uns! Der sanfte Riese bewegte sich so ruhig und langsam durchs Wasser, dass wir ganze 20 Minuten lang neben ihm schnorcheln konnten. Ein solch gewaltiges Tier so mühelos und friedlich durchs Wasser gleiten zu sehen, war ein ganz besonderer Moment.
Miri aus unserem Büro war heute ebenfalls mit dabei und erzählte mir anschließend, dass sie in ihrem ganzen Leben noch nie einen Walhai gesehen hatte. Ihr Gesicht sagte eigentlich alles – glücklicher hätte sie in diesem Moment wohl kaum sein können. Ein echter Wunschlisten-Moment! Auf der letzten Fahrt zurück war die Stimmung an Bord einfach unvergesslich. Die Freude und Begeisterung konnte man jedem ansehen. Überall wurde gelacht, abgeklatscht und über die Erlebnisse des Tages gesprochen. Was für Tauchgänge und was für ein gleichzeitig entspannter und aufregender Tag! Zurück bei James & Mac wuschen und verstauten wir unsere Ausrüstung, füllten glücklich unsere Logbücher aus und verewigten damit diesen besonderen Tag. Anschließend feierten wir unser Glück gemeinsam bei einem leckeren, frisch gebackenen Kuchen. Vielen Dank an alle, die diesen Tag so besonders gemacht haben. Und jetzt freuen wir uns schon auf unseren heiß ersehnten dritten „Tauchplatz“ des Tages: Shaab Stella!
Liebe Grüße
das Team der Abu Musa
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![]() MoMo |
![]() Oskar |
Bahlul
- Tauchplatz 1: Giannis D.
- Tauchplatz 2: Chrisoula K.
Heute ging es für uns auf eine ganz besondere Sondertour zum Abu Nuhas Riff, einem der bekanntesten Wrackgebiete im nördlichen Roten Meer. Unser erster Tauchgang führte uns zur Giannis D. Bei kaum Strömung und sehr guter Sicht konnten wir das Wrack und die umliegende Unterwasserwelt ganz in Ruhe genießen. Neben dem beeindruckenden Wrack hatten wir tolle Begegnungen mit Delfinen, Titandrückerfischen, zahlreichen Fahnenbarschen an den Korallen, Blaupunktrochen und Feuerfischen. Ein Tauchgang, der wirklich einiges zu bieten hatte! Ein bisschen Geschichte zur Giannis D.: Der Frachter wurde 1969 in Japan gebaut und war knapp 100 Meter lang. Ursprünglich trug das Schiff den Namen Shoyo Maru, später Markos, bevor es 1980 seinen letzten Namen erhielt. Am 19. April 1983 lief die Giannis D. auf das Abu-Nuhas-Riff auf und sank schließlich. Heute liegt das Wrack in drei größeren Teilen am Riff und ist ein faszinierendes Zuhause für zahlreiche Meeresbewohner. Passend zu unserem heutigen Tauchplatz fand an Bord außerdem ein Wrack-Kurs statt – eine tolle Möglichkeit, noch tiefer in die Welt der Wracks einzutauchen. Ein rundum gelungener erster Tauchgang mit Wrack, Riff, Delfinen und jeder Menge Leben im Roten Meer.

Nach unserem ersten Tauchgang an der Giannis D. ging es für den zweiten Tauchgang weiter zur Chrisoula K. Und auch dieser Tauchgang hatte wieder einiges zu bieten. Rund um das Wrack begegneten uns Fledermausfische, ein wunderschöner Napoleon-Lippfisch, Muränen, Garnelen und verschiedene Schnecken. Als besonderes Highlight waren erneut Delfine in der Nähe – ein perfekter Abschluss für unseren Tag am Abu Nuhas. Auch zur Chrisoula K gibt es ein bisschen Geschichte: Der griechische Frachter wurde 1954 gebaut. Am 31. August 1981 war das Schiff mit einer Ladung italienischer Bodenfliesen auf dem Weg nach Jeddah in Saudi-Arabien, als es auf die Nordostseite des Abu-Nuhas-Riffs auflief. Das Schiff wurde aufgegeben und rutschte schließlich vom Riff auf den Meeresgrund. Damit geht ein toller Tauchtag zu Ende und wir machen uns auf den Heimweg – natürlich der Sonne entgegen. Bis zum nächsten Mal! Simone, Oskar & Momo

Unsere Berichte über die Tauchausfahrten unserer Boote erscheinen täglich! 365 Tage im Jahr könnt ihr mit uns zusammen auf die Reise gehen und im Roten Meer abtauchen! Kommt an Bord und lasst euch immer wieder aufs Neue verzaubern. Auch morgen könnt ihr wieder dabei sein und die Erlebnisse unserer Tauchguides mitverfolgen.
Wracks erkunden in Abu Nuhas und ein Walhai, Ägypten, Rotes Meer, Hurghada, Deutsche Tauchschule, Tauchen, Tauchkurse, Red Sea Partner, Red Sea Shop – Fotonachweise: James & Mac, mit freundlicher Genehmigung von unseren Fotografen: Sven Kahlbrock, salzeproductions, Thorsten Rieck, Olaf Mayr, Katharina Tretter, JJ, Simone, Janina, Steffi, Yasmin, Jase, Stine









