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Die Suche nach Atlantika

Die Suche nach Atlantika

Die Suche nach Atlantika und damit heißt es: Leinen los für unsere täglichen Tauchausfahrten im März 2026!

Unsere Tauchguides berichten an dieser Stelle jeden Tag von den Sichtungen der kleinen und auch großen Schätze, die unser schönes Rotes Meer zu bieten hat. Außerdem erzählen sie über all das, was sie auf dem Meer und unter Wasser erlebt haben. Auch über die wundervollen Erlebnisse auf unseren mehrtägigen Minisafaris halten sie euch stets auf dem Laufenden. Egal, ob Early Morning Dive oder Nachttauchgang – ihr könnt es mitverfolgen. Auch Wracktauchgänge in Abu Nuhas oder an der Thistlegorm stehen auf dem Programm. Ob im Norden oder Süden, ihr seid mit an Bord!

Und das Beste? Unsere Berichte über die Tauchausfahrten unserer Boote erscheinen täglich! 365 Tage im Jahr könnt ihr mit uns zusammen auf die Reise gehen und im Roten Meer abtauchen! Seid dabei und lasst euch immer wieder aufs Neue verzaubern. Willkommen zu unseren täglichen Tauchausfahrten!

Wassertemperatur

Sea water temperature

Jasmin (JJ)

Abu Scharara

  • Tauchplatz 1: Giftun Ham Ham
  • Tauchplatz 2: Abu Ramada Plateau



Die Suche nach Atlantika…

Einst, in einer Zeit, in der das Meer noch mehr Geheimnisse bewahrte als Antworten, machten sich vier Gefährten auf die Suche nach dem sagenumwobenen Atlantika. Sie bestiegen das Schiff Scharara, dessen Planken vom Salz vieler Reisen gezeichnet waren. Doch sie wussten: Allein würden sie ihr Ziel niemals finden. Darum baten sie Lady Neptun, Hüterin der Zeichen des Meeres, ihnen den Weg zu weisen. Sie verstand die Sprache der Strömungen, konnte die Zeichen der Fische deuten und lauschte den Geschichten, die die Tiefe flüsterte. Gemeinsam nahmen sie Kurs auf Ham Ham. Dort, so erzählten alte Meereslegenden, lebte zwischen den sanft schwingenden Gorgonien ein Wesen mit langem, feinem Gesicht – ein Langnasenbüschelbarsch, Wächter vergessener Hinweise auf den Weg nach Atlantika. Langsam glitten sie hinab in die Tiefe. Das Licht der Sonne verlor sich in blauen Schleiern, während sie 27 Meter unter der Oberfläche den Atem des Meeres spürten. Und dort – zwischen den Fächern der Gorgonien – fanden sie ihn.

Doch das Meer liebt seine Rätsel. Denn es waren zwei. Zwei Langnasenbüschelbarsche, beide stolz, beide überzeugt, der wahre Hüter der Wahrheit zu sein. Der erste neigte sich leicht im Strom und flüsterte von einem Ort namens Aquarium, wo Farben, Leben und Geheimnisse dicht beieinander wohnen. Der zweite jedoch deutete mit ruhiger Gewissheit zum Abu Ramada Plateau, wo Strömungen alte Geschichten tragen. Zwei Wege. Zwei Stimmen. Ein Rätsel. Während sie zum Boot zurückkehrten, lastete diese Entscheidung schwer auf den Gedanken der Gefährten. Ein Napoleon, majestätisch wie ein alter König der Riffe, zog an ihnen vorbei – doch auch er schwieg. Im flachen Wasser schimmerte eine lebendige Wolke aus Papageienfischen. Ihre Farben tanzten im Licht wie ein lebendes Gemälde – vielleicht ein Zeichen für das Aquarium. Oder vielleicht nur ein weiterer Scherz des Meeres. Kurz vor dem Boot erschien noch ein Drachenkopf, still und geheimnisvoll. Seine Augen blickten wissend – doch er hütete sein Schweigen. So kehrten sie zur Scharara zurück, ruhten sich aus, atmeten und ließen die Hinweise durch ihre Gedanken treiben wie Sand im Strom. Schließlich fiel die Entscheidung: das Plateau. Der Kapitän lenkte die Scharara mit ruhiger Hand genau über den Block des Plateaus, als wüsste auch er, dass sich dort ein Stück Wahrheit verbarg.

Und kaum waren Lady Neptun und ihre Gefährten wieder in die Tiefe geglitten, wurden sie empfangen. Eine Wolke aus Barrakudas – sicher fünfzig oder mehr – umkreiste sie. Silberne Körper, scharfe Augen, flüsternde Bewegungen. Sie sprachen alle gleichzeitig, ein chaotisches Raunen aus silbernen Blitzen. Doch keine ihrer Stimmen nannte den Weg nach Atlantika. Die Strömung nahm zu und begann, sie über das Plateau zu drücken. Also führte Lady Neptun ihre Gefährten zur Wand, dorthin, wo der Schatten der Tiefe Schutz versprach. Und dort wartete ein Schauspiel des Meeres. Ein dichter Schwarm Füsiliere und Blauflossenmakrelen umhüllte sie wie ein lebendiger Sturm. Das Wasser selbst schien aus Fischen zu bestehen. Zwischen den Gorgonien, die sich sanft im Atem der Strömung wiegten, verweilten sie, lauschten und suchten. Und in diesem stillen Moment schien es, als würde das Meer selbst sprechen. Ein getigerter Strudelwurm glitt über das Riff – klein, unscheinbar, doch voller Bedeutung. Als wollte er sagen: Ihr seid nah. Sehr nah. Doch das Meer verlangt Geduld von jenen, die seine Geheimnisse suchen. Die Luft wurde knapp. Und selbst Lady Neptun musste sich dem ältesten Gesetz der Taucher beugen. So stiegen sie auf, verließen die flüsternde Welt der Tiefe. Nun sitzen sie wieder an Land, die Gefährten von Lady Neptun, und legen alle Zeichen nebeneinander wie Teile eines uralten Puzzles. Denn eines wissen sie nun sicher: Atlantika ist näher, als sie je geglaubt hätten. Und morgen… werden sie erneut hinabsteigen. Auf der Suche nach der Stadt, die das Meer seit Äonen verbirgt.

Bis dahin
Eure Lady Neptun




Wael

Loris

MoMo

Abu Galambo

  • Tauchplatz 1: Shaab Abu Ramada Ost
  • Tauchplatz 2: Shaab Abu Ramada West



Einen wunderschönen Montag haben wir auf der Galambo verbracht. Am Morgen machten wir uns auf den Weg Richtung Osten. Unterwegs gab es zunächst ein ausführliches Briefing, bevor wir bei Shaab Abu Ramada Ost ins Wasser sprangen und unseren ersten stationären Tauchgang starteten. Es war ein entspannter Tauchgang, bei dem wir viele spannende Meeresbewohner entdeckten: Barrakudas, einen Krokodilfisch, Hornhechte, Skorpionfische, Steinfische, Muränen sowie mehrere Schnapper. Nach dem Tauchgang ließen wir uns ein leckeres Mittagessen an Bord schmecken und gönnten uns anschließend eine ruhige Pause in der Sonne.

Danach ging es weiter in Richtung Shaab Abu Ramada West, wo wir unseren zweiten stationären Tauchgang machten. Auch hier gab es einiges zu sehen: Wir entdeckten einen Torpedorochen, viele Schnapper und Anthias, Muränen, Makrelen, einen Napoleonfisch sowie mehrere Kugelfische. So ging ein gemütlicher und erlebnisreicher Tauchtag zu Ende. Zurück an unserer Basis ließen wir den Tag ganz entspannt bei kühlen Getränken ausklingen.






Unsere Berichte über die Tauchausfahrten unserer Boote erscheinen täglich! 365 Tage im Jahr könnt ihr mit uns zusammen auf die Reise gehen und im Roten Meer abtauchen! Kommt an Bord und lasst euch immer wieder aufs Neue verzaubern. Auch morgen könnt ihr wieder dabei sein und die Erlebnisse unserer Tauchguides mitverfolgen.

Die Suche nach Atlantika, Ägypten, Rotes Meer, Hurghada, Deutsche Tauchschule, Tauchen, Tauchkurse, Red Sea Partner, Red Sea Shop – Fotonachweise: James & Mac, mit freundlicher Genehmigung von unseren Fotografen: Sven Kahlbrock, salzeproductions, Thorsten Rieck, Olaf Mayr, Katharina Tretter, JJ, Simone, Janina

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